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blockquote  Tattoos richtig pflegen

Das neue Tattoo

Ein neues Tattoo muss unbedingt geschützt werden. Dazu wurde Ihnen von ihrer Tätowiererin schon Wundheilsalbe aufgetragen und das Tattoo zusätzlich mit einer Folie abgedeckt, damit kein Kleidungsstück an der empfindlichen Haut scheuert. Diese Folie sollte auch erst nach zwei bis drei Stunden entfernt werden und Rückstände der Tinte können dann mit klarem Wasser abgespült werden. Verwenden Sie dazu keine Waschzusätze wie Seife oder Waschgel und tupfen Sie die Stelle mit einer Zellstoffmullkompresse trocken. Da noch Tinte auf der Oberfläche zu Verfärbungen führen kann, sind Handtücher ebenso ungeeignet, wie fusselnde Kosmetiktücher aus Papier. Um die Haut nicht zu reizen, sollten Sie nicht auf dem Tattoo reiben, sondern die noch empfindliche Hautpartie mit sanftem Druck abtupfen.

Anschließend sollte wieder Wundheilsalbe (z.B. Panthenol, erhältlich in Apotheke) oder eine Tattoopflegesalbe (z.B. Pegasus, Hustlbutter o.ä.) aufgetragen werden. Cremen Sie Ihrem Hauttyp angepasst, also bei trockener Haut selbstverständlich öfter als bei normaler bis fettiger Haut. Die Wunde darf nie trocken und spröde werden. Bilden sich grobe Krusten, können diese beim Abblättern zu Farbverlusten führen und die Gefahr der Narbenbildung steigt. Zu viel ist aber auch in diesem Fall ungesund, da Cremes die Haut aufquellen lassen, was wiederum zu Farbverlusten führt und den Heilungsprozess verlangsamt. In der Regel ist drei bis vier mal Cremen pro Tag ausreichend. Nach Ablauf von ca. drei bis fünf Tagen (je nach Gefühl) kann z.B. auch mit Vaseline weiter gecremt werden.


Luft und Sonne für Tattoos

An der frischen Luft heilt Haut am besten. Aber Vorsicht vor Sonnenstrahlung und Solarium: UV-Strahlung müssen Sie für vier Wochen meiden, da die gereizte Haut sich sonst schnell entzündet. Decken Sie die Stelle unter der Kleidung bei Bedarf mit einer Frischhaltefolie ab. So gelangt die Heilsalbe nicht an die Textilien und Sie vermeiden Druckstellen, die die Heilung verzögern. Also lieber Schlabber-Look oder Hüfthose tragen und nicht durch BH-Träger oder den Sockenrand auf dem Tattoo Schmerzen leiden.

Bis die Haut vollständig geheilt ist, durchläuft sie verschiedene Phasen. Da beim Tätowieren durch die Vielzahl kleinster Piekser die Zellen auch aufgestochen werden und ihre Flüssigkeit verlieren, bildet sich daraus immer ein leichter Schorf. Das ist völlig normal. Bitte ziehen Sie diese dünne Kruste nicht ab: sie versiegelt die Haut vorübergehend. Beim Abziehen riskieren Sie schmerzhafte und blutende Hautrisse, die zu Hautinfektionen führen. Auch wenn die Kruste juckt niemals Kratzen - das ist ein Zeichen des Heilungsprozess. Sie Kratzen sonst mit dem Wundschorf die Farbe und somit Ihre neue Tätowierung ungewollt wieder ab und riskieren Vernarbungen.


Heilungsdauer und Komplikationen

Je nach Größe des Tattoos kann der Heilungsprozess zwei bis sechs Wochen dauern. So lange sollte auch gecremt werden.

Entzündet sich die Haut um das Tattoo, ist also rot, heiß und spannt, so besteht die Gefahr einer Hautinfektion. In den seltenen Fällen ist eine allergische Reaktion auf die Tattoofarbe die Ursache. In diesem Fall ist nicht mehr die Tätowiererin Ihr Ansprechpartner, sondern der Hautarzt. Er kann mit Medikamenten und kühlenden Salben die Infektion aufhalten und Ihr Tattoo ist nicht gefährdet.


Lange Freude durch konsequente Tattoo-Pflege

Tattoos sind pflegeleicht, jedoch können Sie mit der Zeit an Farbsättigung und Kontrast verlieren. Durch konsequente Pflege erhalten Sie die Schönheit Ihrer neuen Tätowierung. Nutzen Sie deshalb das Angebot Ihres Tattoo-Studios zu einer Nachkontrolle, circa vier Wochen nach der ersten Sitzung. Dieser Termin wird kostenlos angeboten. Auch kleine Nachbesserungen sind innerhalb von 6 Monaten nach der Fertigstellung des Tattoos im Preis beinhalten, denn durch den Heilungsprozess der Haut können feine Details Ihres Motivs verloren gegangen sein oder verschwommen wirken. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Qualitätsproblem sondern um einen natürliche Konsequenz der Wundheilung. Die Tätowiererin kann dies aber sogleich korrigieren. Danach muss wieder konsequent gepflegt werden.

Auch einem Besuch im Solarium oder einem Sonnenbad steht nichts mehr im Wege, allerdings ist es empfehlenswert das Tattoo beim Sonnenbaden besonders zu schützen, damit es nicht verbleicht. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder auf der Sonnenbank sogar ein Schablone zum Abdecken der Tätowierung, bewahren Ihr Tattoo vor UV-Strahlung.

Übrigens: Sport ist mit einem neuen Tattoo erlaubt. Nur bitte vorsichtig: Die gesteigerte Durchblutung der Haut beschleunigt einerseits die Wundheilung, erhöht aber zugleich das Risiko kleiner Hauteinblutungen. Gleiches gilt für Alkoholgenuss, da sich die Gefäße durch Alkohol weiten können. Alles bitte in Maßen. Der Mythos vom "Dusch-Verbot" kursiert immer noch im Internet. Dafür gibt es aber keinen Grund. Die Tätowierung sitzt unter der Deckhaut und wird auch durch häufiges Duschen nicht abgewaschen. Bei neuen Tattoos gilt: sanft und mit pH-neutralem Duschbad die betroffenen Hautregion reinigen und trockentupfen.

Noch Fragen zur Tattoo-Pflege? Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine Email.

 

Ich freue mich auf Sie!

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